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10 Beispiele für Unternehmen mit digitaler Transformation

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Ruben van der Zwan
CEO & Co-Founder
digital transformation
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Ein Schaufenster mit zehn herausragenden Anwendungsfällen der digitalen Transformation.

Viel mehr als die Digitalisierung ist die digitale Transformation der Prozess der organisatorischen Transformation. So Viel mehr als die Digitalisierung ist die digitale Transformation der Prozess der organisatorischen Transformation. So gestaltet, dass Information, Technologie, Menschen und Prozesse einen revolutionären Wandel hin zu Agilität und Wertschöpfung in einer digitalen Landschaft erfahren. Doch warum sollten Unternehmen ihren Fokus auf die digitale Transformation richten? Und mehr noch: welche Inspiration kann von 10 Unternehmen gezogen werden, die diese Reise bereits hinter sich haben?

Warum ist die digitale Transformation notwendig geworden?

Alles in der Welt befindet sich in einer ständigen Entwicklung: sei es, wie wir digital vorankommen, unser politisches Klima oder das tatsächliche Klima unseres Planeten. Genau diese Evolution ist es, die unsere menschliche Kernfähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen, hervorhebt. Die Aussage, dass das Internet unser Leben für immer verändert hat, ist schlichtweg eine Untertreibung. Und mit diesem technologischen Sprung nach vorne passen wir uns immer noch an und entfalten neue Möglichkeiten, um unser immer mehr vernetzen zu können.

Diese Verbindung gilt auch für die Verflechtung der realen mit der digitalen Welt, die sich schnell zu einer Welt vereinen, wo unsere digitalen Handlungen Auswirkungen auf unsere reale Welterfahrung haben und umgekehrt. Man könnte sagen, dass wir uns derzeit „zwischen den Geschichten“ befinden. Das heißt, wir haben einen Fuß in der analogen Welt und treten überzeugt in die digitale Welt ein.

Die digitale und ihre rasante Digitalisierung lädt uns ein, eine bessere Interoperabilität zu finden. Erhöhte Marktchancen, mehr Agilität, Produktivitätssteigerung und gesteigerte Effizienz sind „nur“ oberflächliche Treiber für die digitale Transformation. Unter der Oberfläche – also im Kern ist die digitale Transformation eine Einladung, unsere Fähigkeit zu verbessern, die Welt zu verstehen und vernetzter zu werden – sogar nahtlos.

In diesem Beitrag werden wir tiefer in 10 Anwendungsfälle von Unternehmen eintauchen, die den Sprung der digitalen Transformation gewagt haben und es damit bis an die Spitze geschafft haben.

1. Stein für Stein: Lego

Lego

In David Robertsons Buch: „Das Imperium der Steine: Wie LEGO den Kampf ums Kinderzimmer gewann“ wird die fantastische digitale Turnaround-Geschichte von LEGO beschrieben. Im Jahr 2004 stand das Unternehmen am Rande des Bankrotts. Das Kernproblem bestand in der Fehlanwendung der digitalen Transformation. Hauptsächlich entstanden durch eine Reihe von Pannen in den digitalen Medien, die sich vom Kerngeschäft entfernten, und zweitens durch einen Mangel an internem Informationsfluss – das Unternehmen arbeitete intern mit geschlossenen Kleingruppen und daher verstanden die Menschen oft nicht, was vor sich ging.

Ihre Wende kam mit dem neu ernannten CEO Jorgen Vig Knudstrop an der Spitze. In den folgenden zehn Jahren kehrte LEGO zu seinem Kernwertversprechen zurück und richtete seine operativen, technischen und Marketingprozesse aus. Für die digitale Transformation gibt es drei Schlüsselfaktoren:

  1. Ein neues Unternehmenssystem
    LEGO hat sein Enterprise-IT-System neu strukturiert, um den Datenaustausch im gesamten Unternehmen – und mit Drittanbietern – erheblich zu verbessern. Das Implementieren von APIs, um bessere Dienste zu bieten. Und die Vereinfachung der Benutzeroberfläche, um Teams einen einfacheren Zugriff auf Informationen und neue Tools zur Interpretation von Daten zu geben.

  2. Crowdsourcing-Produktdesign
    Mit „LEGO Ideas“ gelang ein brillanter Brückenschlag zwischen dem digitalen und dem echten Erlebnis. LEGO hat etwas Aufregendes an sich. Benutzer:innen können damit alles bauen, was ihnen in den Sinn kommt. Sie schöpfen aus ihrer Fantasie – die Möglichkeiten sind endlos. Warum diese Kreativität dann nicht nutzen und den Benutzer:innen erlauben diese benutzergenerierten Designs hochzuladen, darüber abzustimmen und LEGO erlauben diese zu produzieren? Das ist LEGO Ideas. Dadurch erhielt LEGO Einblicke in Markttrends, wissend, dass die Designs gut abschneiden würden, und eine stärker digital abgestimmte Zielgruppe wurde vernetzt.

  3. Starkes Lizenzmodell für Medienbemühungen
    LEGO hat sein Lizenzmodell für Medienbemühungen gefestigt. Der LEGO Film, sein Abkömmling Batman und verschiedene Spiele steigerten die Gewinne des Unternehmens. Diese Medienerfolge wurden wiederum weiter genutzt, indem sie in tatsächliche Produktangebote integriert wurden, um ein kohärentes Erlebnis für alle Kund:innen zu erreichen.

2. Lieferung durch Daten: DHL

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„Exzellentes Liefern in einer digitalen Welt“, das ist die Strategie von DHL bis 2025. Die COVID-19-Pandemie hat die Digitalisierungsbemühungen des Unternehmens verstärkt. Dies führte zu Investitionen von über 2 Milliarden US-Dollar in digitale Transformationsprojekte zwischen 2021 und 2025. Einige der bemerkenswertesten Fälle, die die digitale Transformation beschleunigt haben, sind:

  1. Erweitertes Qualitätskontrollzentrum Advanced Quality Control Center (AQCC)
    Millionen von Paketen werden weltweit über unzählige Logistiksysteme, verschiedene Anbieter und Hunderttausende von Touchpoints verschickt. Unvorstellbar! DHL investiert in ein hochmodernes Qualitätskontrollzentrum. Seine Hauptmerkmale sind die Interpretation von Big Data, um Prognosen zu Lieferungen, Echtzeitproblemen und Sendungs- / Flugbewegungen durchzuführen. Durch Artificial Intelligence (AI) und maschinelles Lernen passt sich das AQCC kontinuierlich an und verbessert sich ständig.

  2. Verbessertes Kundenerlebnis durch Digitalisierung
    24/7 Chatbots, um Echtzeitinformationen über den Verbleib von Paketen zu erhalten, On-Demand-Delivery – damit Benutzer:innen planen können, wann sie ihre Pakete erhalten möchten, und QR-Code-Etiketten für die Rücksendung von Paketen, wodurch die physische Berührung auf ein Minimum reduziert wird. 

3. Smart City durch Sound Transit

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Smart Cities bilden den Höhepunkt der digitalen Transformation in der Gesellschaft, weil so viele verschiedene Akteure und Nutzer davon betroffen sind. Es hat mit Governance, Ethik, Agilität, mehrstufiger Zusammenarbeit, hybriden Integrationen und vielem mehr zu tun. Innerhalb eines Smart City Frameworks liegt eines der bestimmenden Elemente im Umgang mit (öffentlichen) Verkehrsmitteln, mit anderen Worten: Smart Transit.

Eine aktuelle Yenlo-Fallstudie wurde mit Sound Transit durchgeführt. Sound Transit ist ein öffentliches Verkehrsunternehmen in städtischen Gebieten im US-Bundesstaat Washington.

Die Herausforderung von Sound Transit für die digitale Transformation bestand darin, verschiedene Legacy-Systeme mit fortschrittlichen Cloud-basierten Systemen in eine kohärente Lösung zu integrieren. Sie sind eine regionale Verkehrsbehörde, die über eigene Transportmittel verfügt und gleichzeitig auf eine nahtlose Zusammenarbeit mit anderen Nahverkehrsanbietern angewiesen ist, die über eigene Fahrzeuge und Zeitpläne verfügen.

Sie benötigten eine Service-basierte Plattform, die all diese Systeme verbinden und vor allem ihren Nutzern Echtzeitinformationen zur Optimierung des Reiseerlebnisses und zur Optimierung von Pendelrouten geben konnte, von denen alle Beteiligten profitierten.

Sound Transit begann seine digitale Transformation mit dem Einsatz einer Open-Source-Plattform. Die Wahl der WSO2 Open-Source-Technologie – unter Anleitung von Yenlo – ermöglichte es Sound Transit, agil zu bleiben. Darüber hinaus erweiterte diese digitale Strategie die Möglichkeiten für neue Dienste und APIs, die das Gesamterlebnis für die Nutzer verbessern und ein wirklich integriertes Smart City-Konzept hervorbringen.

4. Digitalisierung mit Disney

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Bei der digitalen Transformation geht es weniger um den Einsatz von Technologie und IT-bezogenen Entscheidungen, sondern vielmehr darum, die Art und Weise, wie Endbenutzer:innen (oder andere Stakeholder) Ihre Produkte oder Dienstleistungen erleben, neu zu erfinden. Wenn man genauer hinschaut, erkennt man, dass Disneys Kerngeschäft eine Marketingmaschine ist.

Seine wahre Kraft liegt darin, starke Marken rund um Kreationen oder Assets zu schaffen und daraus auf jede erdenkliche Weise Gewinne zu erzielen.

Die Hinzufügung von Pixar, Marvel und Star Wars lässt uns erkennen, dass diese nur die Spitze des Eisberg-Giganten Disney ausmachen. Als Netflix auftauchte und sich die Nachfrage der Verbraucher:innen von Kabelfernsehen und Kino auf on-Demand-Streamingdienste verlagerte, stand Disney vor der Wahl, sich entweder an diese digitale Landschaft anzupassen oder als eine eher nostalgische Marke zu stagnieren. Ersteres geschah.

Disney startete Disney+, erwarb große Entertainmentmarken und setzte stark auf Personalisierung. Ein Beispiel für digitale Personalisierung sind die MyMagic+ Armbänder, die Parkbesucher:innen erhalten. Die Armbänder verfügen über integrierte RFID-Chips, mit denen Menschen für Serviceleistungen bezahlen, Fahrten buchen, Zugang zu Hotelzimmern erhalten und vieles mehr. Diese Datenströme können wiederum für personalisierte Dienste genutzt werden. Geburtstagskarten, Merchandising (basierend auf Markeninteraktion), und neue Dienstleistungen, die auf Grundlage der „Vorlieben der Verbraucher:innen angeboten werden. Es besteht kein Zweifel, dass Disney über eine starke Interoperabilität zwischen seinen verschiedenen Backend-Systemen verfügen wird, um ein Omnichannel-Erlebnis zu schaffen, das die Träume der digitalen Transformation wahr werden lässt.

5. Power to the Players: GameStop

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GameStop ist eines der berühmtesten Unternehmen der Welt, wenn es um Geschichten über die Wall Street geht und mit Sicherheit würdig, auf unserer Liste als Beispiel eines Unternehmens mit digitaler Transformation zu stehen. Bei GameStop können Menschen neue und gebrauchte Computerspiele kaufen – und eintauschen.

In den Jahren 2019 und 2020 war GameStop dazu verdammt, wie Toys ‚R‘ Us und Blockbuster als sterbendes Ladengeschäft zu enden. GameStop verpasste den Anschluss und war nicht in der Lage, das Wachstum im Online-Gaming für sich zu nutzen. Sie waren in Besitz teurer Geschäfte, die aufgrund der Pandemie eine rekordverdächtig niedrige Anzahl an Kund:innen anzog) und litten unter einer defekten E-Commerce-Erfahrung. Dann trat Ryan Cohen auf die Bühne.

Der ehemalige CEO und Gründer von Chewy, dem Online-Shop für den Haustierbedarf, bringt genau die Erfahrung mit, die sich ein E-Commerce-Unternehmen nur wünschen kann. Das hat es bereits mit Amazon bewiesen, das er in einem Nischenmarkt übernommen hat und durch innovative Prozesse sowie mit einem hervorragenden Kundenerlebnis erheblich verbessert hat. Mitte 2020 wurde Cohen aktiver Aktionär von GameStop und ist derzeit Vorstandsvorsitzender mit dem Ziel, das Unternehmen komplett zu überholen. Im Jahr 2021 machte GameStop große Fortschritte in Richtung digitaler Transformation, insbesondere durch einen Wandel in Kultur und Talenten.

Das Unternehmen stellte ein Team von technisch versierten Führungskräften von Amazon, Chewy, Facebook, Microsoft, Zulily und anderen zusammen. GameStop baute all seine Schulden ab, eröffnete strategisch platzierte Fulfillment-Centers, erweiterte die Produktkategorien, richtete ein Omnichannel-Marketing ein und ist nun mit Volldampf dabei, den Markt für Gaming-Enthusiasten zu revolutionieren und in einen digitalen zu verwandeln.

Der neueste Scoop ist, dass GameStop sich in B-Blockchain und NFTs vertieft. Ein Beispiel könnte sein, dass Kunden in der Lage sein werden, Spiele über ein Blockchain-Netzwerk zu kaufen und zu handeln, wodurch unendliche Skalierungsmöglichkeiten eröffnet werden und Spieleentwickler weiterhin von ihren Produkten profitieren können. Wenn dieser Schritt ausgeführt wird, wird er sich möglicherweise zu einem Vorzeigebeispiel für die Blockchain-Technologie entwickeln, die sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich angewendet wird. Obwohl viele der Unternehmen in unserer Liste ihre digitale Transformation bereits durchlaufen haben, muss man den bei GameStop noch entdecken, in welchen Sphären sich der digitale Höhenflug von GameStop bewegt.  

6. Von der Lizenz zur Cloud: Adobe Creative Cloud

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Der Weg zur Digitalisierung ist nichts für schwache Nerven. Was im Sitzungssaal als digitale Transformationsstrategie beginnt, von der man sich finanzielle Nachhaltigkeit verspricht, bedeutet in Wirklichkeit eine schwierige Entscheidungsfindung, die sich sowohl auf den Umsatz als auch auf das Endergebnis auswirkt. Das hat auch Adobe erlebt.  

Ähnlich wie bei Microsoft Office, der erfolgreichen Lizenzierung-Software von Microsoft, stammte der Großteil des Umsatzes von Adobe aus seinen eigenständigen Lizenzprodukten wie Adobe Photoshop. Die Rezession im Jahr 2008 traf das Unternehmen in seiner profitabelsten Sparte: den B2B-Kund:innen. Der Großteil der Unternehmen hatte nicht mehr den Wunsch oder das Kapital, in neuere Versionen der Adobe-Produktpalette zu investieren. Adobe wusste, dass sie das Ruder herumreißen mussten. Cloud-basierte Produkte waren die Zukunft, aber die Ankündigung dieses Wegs stieß bei Kund:innen und Investoren auf heftige Kritik.

Der Wechsel zu einem abonnementbasierten Modell erforderte plötzlich, dass die Kunden eine jährliche oder monatliche Gebühr zahlen mussten. Adobe musste die Qualität seiner Dienstleistungen verdoppeln, um seine Spitzenposition auf dem Markt zu halten. Das ist ihnen gelungen. Mit Adobe Creative Cloud wurde das Unternehmen komplett neu erfunden. Den  Kund:innen wird jetzt eine nahtlose Erfahrung mit dem Produkt zuteil, unabhängig davon, ob sie am mobilen Gerät oder an einem Desktop arbeiten. Inhalte werden in der Cloud gespeichert und sind von überall zugänglich, und die digitale Transformation von Adobe zu SaaS ermöglicht jetzt neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit sowie zusätzliche Dienste, die bisher als unmöglich galten. Der Weg zur Digitalisierung ist eine Geduldsprobe. Adobe litt drei Jahre in Folge, von 2011 bis 2014, unter sinkenden Umsätzen, bis sich schließlich 2015 das wiederkehrende Abonnementmodell durchgesetzt hat und das Unternehmen seitdem seinen Blick nur noch nach vorne richtet. Der Umsatz im Jahr 2008 erreichte 3,5 Milliarden US-Dollar, im Jahr 2020 waren sie auf 12,8 Milliarden US-Dollar angewachsen. Ein wirklich erfolgreicher Turnaround, der Mut, Geduld und einen klaren Fokus auf den Wert für die Endbenutzer:innen erforderte.

7. Banking neu erfunden: Hanseatic Bank

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Die Hanseatic Bank erkannte durch APIs und Drittanbieter ihre Chancen auf Wettbewerbsvorteile. Ziel war es, die Time-to-Market zu verbessern und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Gleichzeitig nahm die Hamburger Privatbank auch die große Verantwortung wahr, die Nutzerdaten ihres aktuellen und zukünftigen Kundenstamms zu schützen.

Um diese Sicherheitsstandards zu nutzen, benötigte die Hanseatic Bank eine effiziente Integrationslösung, die sowohl den Weg nach vorne ebnete als auch das laufende Geschäft aufrecht hielt. Die Lösung müsste an eine brandneue Cloud-basierte IT-Infrastruktur anpassbar sein.

Vor diesem Hintergrund begann die Hanseatic Bank mit der Implementierung der Open Banking API auf Basis des WSO2 Open Banking Technologiestacks. Das Unternehmen wählte Yenlo als Systemintegrator. Die flexible Integration-Platform-as-a-Service-Lösung von Yenlo, die sogenannte Connext Platform, war genau das, was die Hanseatic Bank brauchte, um ihre digitale Open Banking-Reise abzuschließen.

Gemeinsam mit einem engagierten Team der Hanseatic Bank realisierten die WSO2 Open Banking-Experten von Yenlo die Implementierung von Connext sowie das kontinuierliche Management, Hosting und die operative Unterstützung der Plattform, um eine echte digitale Transformation im Finanzwesen sicherzustellen.

8. Van rups tot digitale vlinder: Caterpillar

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Caterpillar – CAT – ist der weltweit führende Hersteller von Bau- und Bergbaugeräten. Berühmt für seine Lastwagen, Bagger, Bulldozer und Lader. Aber in letzter Zeit hat sich das multinationale Unternehmen zu einem Hardware- und Softwareunternehmen entwickelt, das mit A.I. und digitalen Zwillingen (Echtzeit, virtuelle Darstellungen von physischen Prozessen und Objekten) führend im Feld ist.

Caterpillar verstand, dass der Lebenszyklus seiner Maschinen – und damit die Kundenbindung – zunehmen würde, wenn sie die Wartung vorhersagen, den Austausch von Teilen antizipieren und bei der Automatisierung bestimmter Operationen, wie etwa bei Bohrmaschinen, helfen könnten. Das Unternehmen setzte auf A.I. und IoT Sensoren. Letzteres kann sogar separat gekauft und auf Konkurrenzgeräten platziert werden. Caterpillar geht davon aus, dass seine digitalen Dienstleistungen erheblich zu den prognostizierten Serviceeinnahmen von 28 Milliarden US-Dollar beitragen werden, die auf das Unternehmen warten. Dies ist eine Verdoppelung gegenüber den 2016 generierten 14 Milliarden US-Dollar.

Cat Digital, so heißt die digitale Transformationsabteilung, die weiterhin Informationen von Milliarden von IoT-Sensoren analysiert, um ihren aktuellen Produktkatalog an Hard- und Software stetig zu verbessern. Das sorgt in der Bergbauindustrie für eine gewisse Aufrüttelung.

9. Rationalisierung in der Bildung: Universität Utrecht

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Vielleicht keine vollständige digitale Transformation, jedoch wirft der Fall der Universität Utrecht die Frage auf, wie Bildung, die sowohl physisch als auch digital stattfindet, integriert und rationalisiert werden kann.

Die Universität Utrecht wurde 1636 gegründet und ist eine der führenden Universitäten der Niederlande. Es ist ein Institut, das für seine bahnbrechende Forschung und sein hohes Bildungsniveau bejubelt wird. Die Universität beschäftigt 6.500 Mitarbeiter und bildet über 30.000 Student:innen aus. Und wie bei Bildungseinrichtungen besitzen sie oft On-Premise-Legacy-basierte Systeme, die alle Daten der Student:innen und der Organisation verarbeiten. Forschungseinrichtungen, Datenmanagementsysteme, eine Vielzahl von Anwendungen, Plattformen und Partnerprogrammen: Die Präsentation einer digitalen Strategie, die alle Elemente in einer nahtlosen Lösung vereint, stellt eine gewisse Herausforderung dar.

Wie bei anderen Beispielen in unserer Liste besteht der erste Schritt, um ein Unternehmen für digitale Transformation zu werden, darin, eine Geschäftsstrategie zu finden, bevor in ein digitales Asset investiert wird. Der zweite Schritt besteht darin, die Endbenutzererfahrung von außen nach innen zu gestalten. Das heißt, basierend auf der Geschäftsstrategie, welche digitalen Dienstleistungen die Institution anbieten sollte. Von hier aus kann die IT-Architektur gestaltet werden. Unternehmens-, Lösungs- und technische Architektur: alle drei sind gleichermaßen wichtig. Darüber hinaus sollten dies keine kurzfristigen Strategien sein, sondern mittel- bis langfristige, damit die Organisation, oder in diesem Fall die Universität Utrecht, digitale Assets mit dem Fokus auf die Zukunft entwirft und implementiert.

Genau das hat die Universität Utrecht getan. Es wurde deutlich, dass es einen dringenden Bedarf an besserer Integration, Interoperabilität und Kommunikation zwischen Plattformen und Anwendungen gab, um eine komfortablere IT-Erfahrung für Student:innen und Mitarbeiter:innen zu schaffen. Die Universität Utrecht hat Kontakt mit Yenlo aufgenommen und gemeinsam mit dem erfahrenen Team von Yenlo die Strategie und die Ausführung der digitalen Reise entwickelt.  

10. Der Bau an einer besseren Zukunft: IKEA

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Wenn es auf dieser Ebene möglich ist, dann ist es fast auf jeder anderen Ebene machbar. Die digitale Transformation von IKEA ist für Unternehmen sehr inspirierend, denn sie zeigt, dass die Digitalisierung unabhängig von der Größe oder Branche Ihres Unternehmens möglich ist. IKEA ein hervorragendes Beispiel, um diese Liste von Unternehmen abzuschließen, die sich jetzt und auch weiterhin mit Erfolg in ihrer digitalen Transformation befinden. Seine Transformation, ähnlich wie bei LEGO und GameStop, setzte erst dann richtig ein, als ein Wandel in der Unternehmenskultur stattfand, der durch eine neue, technologieorientierte Führung ausgelöst wurde. In der Person von Barbara Martin Coppola fand IKEA seinen Chief Digital Officer.

Eine der Kernherausforderungen von IKEA bestand darin, der DNA des Unternehmens treu zu bleiben, während gleichzeitig einen Richtungswechsel durchzuführen, der sich auf jeden Bereich des Unternehmens auswirkt: von der Beschaffung von Materialien über die Lieferkette bis hin zum Lager, den Fulfillment-Centern, dem E-Commerce, den Lieferdiensten und dem In-Store-Erlebnis. Damit IKEA sich transformieren konnte, mussten sie im Umgang mit ihrer Digitalisierungsstrategie gründlich sein. Und das sind sie.

  1. Vereinfachung der IT-Architektur

Als Erstes vereinfachte das Unternehmen seine IT-Architektur, was durch eine parallele Verarbeitung und einen modularen Technologieansatz ermöglicht wurde. 

  1. Erfassung aller Kunden-Touchpoints
    Im zweiten Schritt fokussierte das Unternehmen sich darauf, alle Kundenkontaktpunkte zu erfassen und aufzuzeigen, wo das Digitale und das Physische kombiniert und sich gegenseitig stärken kann.    

  2. Digitalisierung interner und externer Abläufe
    Drittens wurde die Digitalisierung bei internen Abläufen sowie bei externen Partnerschaften genutzt, was auch einen Wandel in der Unternehmenskultur mit sich führt.

Die Ausrichtung dieser drei Komponenten bildet ein Wegweiser, der sich zwar ständig anpasst, jedoch auf ein klares Ziel weist: ein integriertes, digital transformiertes Unternehmen.

Heute beginnen 80% aller IKEA-Kund:innen Ihre Reise online. Kund:innen können neue Inneneinrichtung schaffen. Die VR- und AR-Anwendungen im Geschäft ermöglichen es ihnen, sich vorzustellen, wie ein bestimmtes Arrangement von Produkten in ihrem Zuhause aussehen würde. In einigen Fällen fungieren die IKEA-Filialen als Fulfillment-Center, die dem online oder hybriden Einkaufserlebnis Agilität verleihen. Die Lieferkette wird durch Vorhersagen von A.I.- und Machine Learning-Modellen an die Verbrauchernachfrage und Markttrends angepasst. Darüber hinaus geben API-Dienste von Drittanbietern wie TaskRabbit den Kund:innen die Möglichkeit, Serviceleistungen hinzuzufügen, wie etwa die Einstellung von Zeitarbeitern, die bei der Lieferung oder dem Aufbau der Möbel zu Hause helfen.

IKEA ist ein fantastisches Beispiel für die digitale Transformation, weil es zeigt, was es in allen Bereichen eines Unternehmens braucht, um in der Digitalisierung erfolgreich zu sein.

Zeit, sich auf die eigene digitale Reise zu begeben

Unternehmen, die eine digitale Transformation oder eine Veränderung der IT-Architektur durchführen, benötigen viel fachliches Wissen in Bezug auf die Strategie und deren Umsetzung. Ist Ihr Unternehmen bereit, sich auf seine digitale Reise zu begeben? Möchten Sie wissen, wo Sie am besten ansetzen sollen und welche Möglichkeiten da draußen auf Sie warten? Dann kontaktieren Sie uns bei Yenlo. Unsere Mission ist es, Unternehmen wie Ihres auf ihrer digitalen Reise zu unterstützen. Werfen Sie einen Blick auf unsere Lösungen.   Ob mit Connext, unserer Integrations-Platform-as-a-Service oder mit unser Integration-as-a-Service Connext Go! – letztendlich geht es darum, eine stärker vernetzte Welt zu schaffen, wobei Ihre Kund:innen, Ihrer Leute und Ihr Unternehmen davon profitieren. Gerne unterstützen wir Sie bei jedem einzelnen Schritt des weges.